Mit der Godesburg, der nördlichsten Höhenburg des Rheintales,
startet unser virtueller Rundgang..


Zeichnung des Godesburg-Modells: Heinz Fischer

Stahlstich von Merian 1646 (Die Abbildung wurde in der
Höhe reduziert) Original, mehr>>
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Ansicht der unzerstörten Godesburg auf einen Kirchenfenster im Kloster
Ehrenstein bei Neustadt an der Wied, mehr>> |
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Die Godesburg befindet sich auf der
Kuppe des 121 m hohen Basaltkegel 60 m oberhalb des Rheintales

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Schon in der Steinzeit war die Kuppe
des Berges vermutlich Fluchtburg. Im letzten Jahrhundert v. Chr.
mischten sich vermutlich die Germanen unter die Kelten.
Ende des 16.
Jahrhunderts fand man einen in die Godesburg eingemauerten römischen
Altarstein. Dieser wurde durch einen römischen Offizier gestiftet, der
gegen Ende des 2. Jahrhunderts n.Chr. Kommandeur der Bonner Legion war.
Dieser Legionskommandeur Q. Venidius Rufus, der so
sehr auf das heilsame Godesberger Wasser schwor, dass er dem göttlichen
Paar Aesculap und Hygieia - die Dame gab übrigens der Hygiene ihren
Namen -in der Nähe der Quelle diesen Weihestein errichten ließ, der dann
im Mittelalter beim Bau der Godesburg Verwendung fand.
Das Original befindet sich im Landesmuseum. Diese
Nachbildung aus des Jahre 1981 wurde gestiftet vom Verein für
Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg e.V. auf Anregung von
Dr. Walter Haentjes
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Bereits im 8. und 9. Jahrhundert
bestattete die fränkische Bevölkerung ihre Toten auf der Kuppe des
Berges. Beim Umbau
der Burg 1959-1961 wurden dort fränkische Begräbnisstätten gefunden.
Im 13. Jahrhundert erkannte der Kölner Kurfürst den strategischen Wert des Godesbergs
vor dem Hintergrunde des Thronstreits zwischen den Herrscherfamilien der
Staufer und der Welfen und er begann im Jahre
1210, zur Sicherung der Südgrenze des Erzstifts die Godesburg, das heutige Wahrzeichen der Stadt errichten.

Römische Mauerreste unter dem Burgturm
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Übersichtsmodell der Godesburg
Braun und Grau = gefundene Fundamente
Blau= fränkisches Gräberfeld
Rot= Fundament eines römischen Wachturms (Limes ?)
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Der Originalgrundstein
befindet sich im Rheinischen
Landesmuseum in Bonn. Text
des hier abgebildeten Grundsteins:

"Im Jahre des Herren 1210 ist Godesberg begründet worden von Bischof
Dietrich am Tage der Märtyrer" Die Platte
ist 2cm dick und hat das Format 24x15cm. Sie ist wohl als Gedenktafel
der Gründung zu bezeichnen. Da sie fast keine Verwitterungsspuren zeigt,
wird sie nicht an einer Außenwand befestigt gewesen sein. |
Die Grundsteinlegung für die Godesburg
erfolgte am 15.10.1210 durch den Erzbischof Dietrich I. von Hengebach.
(1208-1212) (Zahlen in den Klammern = Zeit
als Erzbischof)
Die ersten fünf Geschosse des Bergfrieds und der Palas entstanden erst 1244
unter Erzbischof Konrad von Hochstaden (1238-1261). In dieser Zeit
wurden auch die Städte Bonn und Ahrweiler mit Mauern und Türmen
versehen.
In der Regierungszeit von Erzbischof Siegfried von Westerburg
(1275-1297) erlebte die Burg eine fünfwöchige erfolglose Belagerung
durch die Truppen des Grafen von Berg. |
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Zeichnung des Turminneren: Heinz Fischer
Eine Turmhaube, die eine kleine Wachstube beherbergte,
gab dem Bergfried eine Höhe von 40 Metern.
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Erzbischof Heinrich von Virneburg (1304-1332) ließ den Zwinger um die
Burg erbauen.Erzbischof Walram von Jülich
(1332-1349) vergrößerte 1340 die
Befestigungsanlage mit einer Vorburg, erweiterte den Palas, und der Turm
wurde um die Hälfte
auf 32 m erhöht.
Sie wird in den Jahrhunderten bis zur Zerstörung 1583 bevorzugter Sitz
der landesherrlichen Verwaltung und
Kurkölnisches Amt Godesberg, mehr>>
Die mittelalterlichen Fürsten hatten keine zentrale Residenz sondern
reisten innerhalb ihres Gebietes, je nach politischer Gegebenheit, von
einer Burg zur nächsten.
Die Godesburg war nicht nur Festung und Gefängnis.
In den 3 m dicken Mauern des Turmes wurde zeitweise das Archiv des Erzbistums
untergebracht. Sie war bei Anwesenheit des jeweiligen Landesherren der
repräsentative Mittelpunkt des Kölner Landes.
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Legende der Burgübersicht:
Diese Übersicht über die Burganlage wurde bei den Umbaumaßnahmen in den
Jahren 1959 - 1961 in den Beton des heutigen Godesburg-Restaurant gegossen. (Dort befindet sich auch die obige
Übersicht mit den Ausgrabungen)Links das
Gelände der Vorburg.
Beginnend unten mit dem Zugang und dem Stumpfen Turm, dann folgt links
das Kapitelhaus. Oben ist dann die Michaels Kapelle und die Eremitage.
Über einen steilen Aufstieg gelangte man in den
Zwinger der Burg. Von dort aus ging es durch den Torbau in den Innenhof
der Burg. In der Mitte befindet sich der Bergfried. Beginnend mit dem
Torbau waren dann im Uhrzeigersinn der Palas, (mit den Ausmaßen vom 9 x
28 Metern eine repräsentative Halle) die Sylvesterkapelle, der Kammerbau
und die verschiedenen Wirtschaftsgebäude. In der rechten unteren Ecke (mit gelber Farbe
markiert) sind die bei der Burgsprengung zerstörten Teile der Godesburg.
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Am 24.4.2010 wurde ein Bronzemodell, geschaffen von
Friedemann Sander, gestiftet von Mitgliedern des Vereins für
Heimatpflege und Geschichte Bad Godesberg e.V., feierlich auf der Godesburg
der Öffentlichkeit übergeben.
Weitere Bilder des Bronzemodells und Stifterliste, mehr>
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Modell der Godesburg vor der Zerstörung (Südostseite) Es
steht im Winter auf dem Nikolausmarkt in Bad Godesberg)
(Gebäude im unzerstörten Zustand um 1500. Wurde als Dekorationsstück
für die am 29.8.1969 erfolgte Eröffnung der
Godesberger Niederlassung des Kaufhauses Hertie erstellt)
Warum wurde nun die Godesburg zerstört? |
Gebhard
von Waldburg-Trauchburg, Truchsess von Waldburg,
(* 10. November 1547 in Heiligenberg; † 31. Mai 1601 in Straßburg) war
Kurfürst und Erzbischof von Köln (1577-1583). Er war ein Mitglied des
schwäbischen Adelsgeschlechtes Haus Waldburg. Text
aus Wikipedia Er wurde am 5.
Dezember 1577 in Köln mit 12/10 Stimmen gegen Ernst von Bayern zum
Erzbischof gewählt. Die päpstliche Bestätigung seiner Wahl erhielt er am
29. März 1580. Am 19. Dezember 1582 sagte sich Gebhard öffentlich von
der katholischen Kirche los und verkündigte die Glaubensfreiheit. Mit
der protestantischen Agnes von Mansfeld, Stiftsdame im Stift Gerresheim,
unterhielt Gebhard seit ca. 1579 ein Liebesverhältnis und heiratete sie
am 2. Februar 1583 in Bonn.
Daraufhin wurde er am 1. April 1583 von
Papst Gregor XIII. exkommuniziert. Das Domkapitel wählte am 23. Mai 1583
den Jesuitenzögling Ernst von Bayern zum Gegen-Erzbischof von Köln und
sicherte dadurch bayerisch-spanische Truppenunterstützung sowie die
katholische Mehrheit im Kurfürstenkollegium. Gebhard mobilisierte seine
Truppen und erhielt kurpfälzische Hilfe durch Pfalzgraf Johann Kasimir.
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Es kam zum Kölner Krieg (1583-1588), auch truchsessischer Krieg genannt,
der für Gebhard ungünstig verlief.
Dieser Krieg zog große Teile des Rheinlandes in Mitleidenschaft.
Am 18. November 1583 begann die Belagerung der Godesburg in der sich
Anhänger Gebhards verschanzt hatten.
Nach
erfolgloser Beschießung und Erstürmungsversuchen wurde ein Tunnel unter
die Befestigungsanlagen der Burg gegraben.
Am 17.Dezember
1583 wurde dann die Südostseite der Godesburg mit
1500 Pfund Pulver gesprengt.
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Vermutlich wurde der Kammerbau auf der linken Seite
zusammen mit dem Erkerbau der Sylvesterkapelle zerstört. Nach alten
Beschreibungen soll es jedoch nur gelungen sein mit Leitern über das
geheime Gemach (Plumpsklo links) in die Burg zu gelangen.
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Vergrößerung,
mehr>>
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Nach dem Fall der Godesburg war der Kampf zugunsten des neuen
Erzbischofs Ernst von Bayern entschieden.
Im Rheinland kam es in der Folgezeit zu heftigen kriegerischen
Auseinandersetzungen (Truchsessischer Krieg) zwischen den Anhängern
Gebhards und den mit ihm verbündeten kurpfälzischen Truppen auf der
einen sowie bayerischen und spanischen Truppen auf der anderen Seite,
die formell vom Kölner Domkapitel zu Hilfe gerufen worden waren, nachdem
dieses am 23. Mai 1583 Ernst von Bayern zum Erzbischof von Köln und
Nachfolger Gebhards gewählt hatte.
Gebhard floh in das kurkölnische Westfalen, nach Werl in das dortige
kurfürstliche Schloss.
In den Wirren des es wurde die
Einrichtung der Werler Pfarrkirche St. Walburga zerstört.
Gebhard ging dann, durch Wilhelm von Oranien vermittelt, nach Den Haag in den
Niederlanden und setzte den Krieg mit niederländischen Truppen fort, die
am 23. Dezember 1587 Bonn eroberten und verwüsteten.
Gebhard gab 1589 den Kampf auf, siedelte nach Straßburg über, wurde
protestantischer Domdechant am Hof von Herzog Friedrich von Württemberg.
Er starb 1601 in Straßburg und wurde im Straßburger Münster beigesetzt.
Köln blieb katholisch und Frau Erzbischof beschloss ihr Leben als
verwitwete Frau Domdechant.
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Das treukatholische Haus Wittelsbach hat
seine Residenz in Bonn mit beachtlichen Bauten ausgestattet,
die Godesburg blieb jedoch Ruine.
Nach der Zerstörung der Godesburg wurde diese nicht
nur durch Witterungseinflüsse sondern auch durch die Ereignisse der
nächsten 300 Jahre beeinträchtigt. Die Kriege des 17. Jahrhundert
führten dann zur weiteren Zerstörung der
Burg.
Die Bevölkerung benutzte die aufgelassene Burg als billigen Steinbruch.
Von den rechtmäßigen Besitzern der Burgruine, den Kölnern Kurfürsten,
kümmerte sich Josef-Clemens (1688-1723) um das Schicksal der Burg. Im
Jahr 1699 ließ er die Michaels Kapelle am Rand der Vorburg wieder
herrichten (Siehe auch Erklärung Michaels Kapelle).
Es gab
zwar Pläne, die nun militärisch wertlose Burg zu einem Barockschloss
umzubauen, aber selbst die "Baulöwen" unter den Kölner Kurfürsten
konnten kein Geld dafür locker machen.
Der letzte Kölner Kurfürst Max-Franz von Österreich
(Maximilian Franz Xaver Joseph Johann Anton de Paula Wenzel von
Österreich (* 8. Dezember 1756 in Wien; † 26. Juli 1801 auf Schloss
Hetzendorf bei Wien), als österreichischer Erzherzog Maximilian II.
Franz, war von 1784 bis 1801 Kurfürst und Erzbischof von Köln und
Hochmeister des Deutschen Ordens.)
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hatte wegen der Mineralquellen ein besonders Interesse auch an der Burg.
1790 entstand während seiner Regierungszeit neben der Anlage des
Draitschbrunnen, die Redoute in Godesberg als
Vergnügungsgebäude und die danebenliegenden Gästehäuser. In einem optischen Gegensatz zu seiner
Bescheidenheit steht die Tatsache, dass er unter extremem Übergewicht
litt.
Für die Musikgeschichte hat Max Franz insofern Bedeutung, als er
die Ausbildung Beethovens bei Joseph Haydn ermöglichte.
Maximilian Franz von Österreich (links), seine
Schwester Marie Antoinette und deren Ehemann König Ludwig XVI. von
Frankreich
Im Jahre 1794 begann die Niederlage
der Preußen und Östereicher gegen Frankreich. Am 7.10. 1794 besetzten
französische Truppen Godesberg
Die französische Truppen rückten in die linksrheinischen Gebiete des
Kurfürstentums Köln ein. Der Kurfürst musste daraufhin über den Rhein
fliehen. Da die Franzosen etwas später ebenfalls über den Rhein setzten,
war Max Franz gezwungen, immer weiter in das Reich hinein zu fliehen. In
der Folgezeit annektierte Frankreich das linke Rheinufer. Quelle: Wikipedia
Schon am 21. Dezember teile die
Militärregierung das eroberte Land in neue Verwaltungsbezirke. Godesberg
gehörte zum "Canton rural de Bonn".
Im Januar 1798 wurde dies geändert.
Godesberg mit seiner Burg wurde Bestandteil des französischen
Rhein-Mosel-Departements mit der Hauptstadt Koblenz und lag damit im
"Arrondissement Bonn" als Sitz des Unterpräfekten.
1805 wurde die Ruine als kurfürstlicher Besitz von der französischen
Verwaltung zum historischen Denkmal erklärt.
Durch den Beschluss des Wiener Kongresses von 1815 kamen die rheinischen
Gebiete des Kurstaates Köln unter preußische Verwaltung.

Nicolaus Christian Hohe malte 1840 wie sich damals der Blick von der
Godesburg darbot

Die Godesburg um 1845 vor dem Siebengebirge. Ausschnitt einer Lithographie von Carl Schlickum
Die Burg wurde 1891 von Kaiser Wilhelm II.
der Gemeinde
Godesberg geschenkt.
Im Jahr 1896
wurde links neben dem Burgzugang im Bereich des früheren Palas ein
Restaurant und rechts ein Wohnhaus für den Pächter eingebaut. Außerdem
brachte man überall wo es ging Erker und Türmchen, Zinnen und Fachwerk
an. |
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Bild: Hans Finette |
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Godesburg um 1900 (links im Hintergrund der
Burgfriedhof. Die Landarbeiter befinden sich auf dem späteren Teil des
Friedhofs) |
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Auf dieser am 15.9.1904 verschickten Postkarte
erkennt man wie man sich auf dem zerstörten vorderen Burgteil bewegen
konnte.
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In
den Jahren 1959 - 1961 wurden die eingefügten
romantischen Einbauten der Burg entfernt.
Die Godesburg vor dem Umbau im
Jahr 1959
(Leider haben die Dias in den Jahren die Qualität
verloren)
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Nach den Plänen von Prof. G. Böhm wurde in moderner
Form ein Hotel und ein Restaurant integriert. |
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Ausschnitt Kupferstich von Johann Ziegler nach
Lorenz Janscha 1792
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Das gleiche Motiv heute (2010)
jedoch von der anderen Seite der Burg zeigt die Präzision des
Kupferstiches aus dem Jahre1792. Der Treppenturm ist wegen der
Perspektive nicht sichtbar. |
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 Eingang zur Innenburg
(Blick auf die tiefer liegende Michaels Kapelle) |
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Der heutige Zugang zum Turm wurde erst im 19.
Jahrhundert eingefügt. Durch diesen gelangt man in das frühere Verlies
der Burg. Der normale Zugang zum Turm war über Leitern in die zweite
Etage. Durch das heute halbzugemauerte sogenannte "Angstloch".
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2003 wurden abermals die Innenräume der Burg und
die Gastronomie-Räume
umgebaut und erneuert.
Ab 2005 wurde das Turminnere zu einem kleinen
Godesburg-Museum umgebaut.
Im Juli 2006 wurden an der Aussichtsplattform auf der Turmspitze
Orientierungstafeln in allen vier Himmelsrichtungen angebracht.


Blick vom Turminneren auf den früheren Zugang.
Ausflugstipp, mehr>>
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Bergfriedbesichtigung ist vom 1.4. bis zum 31.10
täglich von 13-18 Uhr möglich. 360° Panorama auf der
Godesburg
mehr>>
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Zur offiziellen Übergabe der neuen Burgbeleuchtung
trafen sich am 1.Juni 2010 Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann und die Stadtmarketing-Vorsitzende Brigitte Grüll mit
der Pächterin der Godesburg-Gastronomie sowie Vertretern der Stadtwerke
Bonn, der Stadt Bonn sowie der Errichterfirma auf dem Dach des
Godesburg-Restaurants. Nun kann die Godesburg pünktlich zum 800.
Jubiläum in neuem Glanz erstrahlen.
Foto: Alfred Schmelzeisen |

Mittelalterliches Burgfest am 12. und 13. Juni 2010
Die 800-jährige Godesburg war Schauplatz einer Zeitreise ins
Mittelalter. Auf der Godesburg tauchte der Besucher direkt
ein in einen mittelalterlichen Markt mit Handwerkskunst, Garköchen und
Tavernenwirten. Da im Mittelalter ein Markttag auch gleichzeitig ein
Festtag bedeutete, sorgen Gaukler, Possenreißer und Musiker auf der
Bühne und rund um den Turm der Godesburg für Unterhaltung. Natürlich
dürfen auch Ritter nicht fehlen.
Text: Blickpunkt, Foto W.Voigt
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Mit dem neuen Aufzug gelangen wir zum Parkplatz unterhalb der Burg,
von dort aus geht es über die frühere Vorburg zur Michaels Kapelle,
weiter |
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