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Impressum: Walter Voigt 53173 Bonn, Bürgerstrasse 8 Tel.: 0228-352020 |
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Den 3. Teil des Rundganges beginnen wir an der Gaststätte zur Lindenwirtin Aennchen
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Die berühmteste Godesbergerin, Lindenwirtin Aennchen Schumacher, wäre am
22.1.2010 150 Jahre alt geworden. An der Außenwand der Gaststätte wurde ein
Bronzerelief des Künstlers Ernemann Sander angebracht. |
Unter einem üppigen
Lindenbaum, der das Bild teilt, sieht man linker Hand wie Aennchen den Gästen
Wein einschenkt, und rechter Hand, wie sie am Klavier sitzt und eins der
vielen Studentenlieder spielt.
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Heinrich Junkersdorf hat das Relief
gestiftet. |
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Wenn wir nun weitergehen,
am
Kinopolis und Animax-
Multimediatheater vorbei kommen wir zum Wochenmarkt auf den Moltkeplatz.
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Auf der Grünanlage vor der Herz-Jesu-Kirche steht der "Bübchenbrunnen". Der Brunnen wurde für die Ausstellung des Deutschen Werkbundes in Köln 1914 geschaffen. Der Architekt war Hans Schumacher. Die Brunnenfigur ist von dem Frankfurter Bildhauer Paul Seiler (1873 - 1934). Nach wechselvollen Besitzverhältnissen wurde der Brunnen von der letzten Eigentümerin 1933 dem Verschönerungsverein Godesberg, dem Vorgänger des heutigen "Vereins für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg" geschenkt. 1937 nahm der Brunnen seinen heutigen Standort ein. |
Vom Markt aus gehen wir unter dem Kino durch |
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Über die Rheinallee hinweg kommen wir zum
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In diesem kleinen Anbau war dann ab 1863 das Bürgermeister-Bureau der Gemeinde Godesberg |
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Wir gehen an vielen Jugendstilhäusern vorbei und kommen zum Ortsteil Rüngsdorf In Rüngsdorf, früher kleines Dorf, aber trotzdem Sitz der Pfarrei, zu der bis ins 19.Jahrhundert Godesberg und Plittersdorf gehörten, gehen wir zuerst an das Rheinufer und damit zum Rheinhotel Dreesen. www.rheinhoteldreesen.de
Der alte Kirchturm in Rüngsdorf ist der Rest der 1903 |
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Im alten Turm befindet sich in einem Fester das Wappen von Rüngsdorf
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Brunnen auf dem Dorfplatz. In den Gebäuden im Hintergrund war in Vorgängerbauten die alte Schule von Rüngsdorf. |
Links neben der früheren Schule ist dieser Fachwerkbauernhof aus dem 18. Jahrhundert. |
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An eine Haus in der Basteistrasse wird an die früheren Straßenszenen erinnert |
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Wir gehen nun südlich zur Rolandstrasse. An der
Kreuzung mit dem Kapellenweg kommen wir zur Marienkapelle.
Zahlreiche Dankestafeln zeigen an, das die Gebete erhört worden sind. |
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Vorbei am Panorama-Bad gelangen wir zum Rhein. Hier der Blick auf die renovierte Drachenburg und den Drachenfels |
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An Rheinufer befinden sich viele Villen, links die frühere Britische Residenz, rechts die Villa Deichmann. (Text folgt) |
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Am Rhein treffen wir auf den |
Auf dem Weg rheinabwärts in Richtung Rheinaue
befindet sich die Gaststätte "Bastei". www.bastei-bonn.de |
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Mit der Autofähre gelangt man auf die andere
Rheinseite und damit zum Weinort Oberdollendorf.
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Oberhalb der Bastei konnte die Gemeinde Godesberg eine landwirtschaftlich genutzte Fläche 1926 zuerst pachten und dann kaufen. Nach den Plänen von Stadtgartendirektor Brodersen aus Berlin wurde der Panoramaplatz angelegt. Hier der Blick über den Rhein auf den Petersberg. |
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Wir bleiben auf der linken Seite des Rheins und kommen an der renovierten Villa Cahn vorbei. |
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Information über die Hodges-Brücke, mehr>> |
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Rheinabwärts gelangen wir zum Ortsteil Plittersdorf.
Vorbei an vielen Villen am Ufer des Rheines
kommen wir |
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Schon um 1750 war hier eine Gastwirtschaft für die
Treidelschiffer, welche hier die Pferde wechselten. Im 19. Jahrhundert mit dem
Aufkommen der Dampfschiffe verschwanden die Treidelschiffer, und die Bonner
Studenten und Professoren entdeckten den Aussichtspunkt am Rhein.
Auf der Terrasse hat der begeisterte Gast einen einmalig schönen Blick auf den Rhein und das Siebengebirge. |
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Vom Schaumburger Hof aus gehen wir nun in Richtung Ortsmitte von Plittersdorf und kommen an einem schön renovierten Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert vorbei. Vermutlich war hier früher eine Schmiede, die für neue Hufeisen der an der Treidelstation ausgewechselten Pferde sorgte. |
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Auf dem Gelände hinter dem Ehrenkreuz war früher das Leonardus Stift, welches 1960 aufgegeben wurde. Über 40 Jahre lang wucherte hier ein verwunschener Park. Heute stehen hier moderne Wohnhäuser mit teilweise schönem Rheinblick. |
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Weiter in den Ortskern gehend finden wir ein schön renoviertes Fachwerkhaus aus dem Jahr 1598. |
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Ein paar Häuser daneben befindet sich das frühere Wohnhaus eines recht wohlhabenden Rheinschiffers. Den Türbogen schmückt ein Schiffsrelief mit der Inschrift " Die Welt ist mein Feld". |
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Wilhelm Liesem baute diese Fachwerkanlage im Jahre
1832 als Anbau an den damaligen Mühlenhof. Von dessen Nutzung mit Ackerbau und
Viehzucht ist nichts mehr zu sehen. Im Verlauf der Mühlenstrasse finden wir kleine Häuschen, die früher den Tagelöhnern als Wohnungen dienten. |
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Viele Straßennamen, wie
Spiegelhofstrasse und Stirzenhofstrasse, erinnern an die früheren Höfe in
Plittersdorf. |
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Mit wenigen Schritten gelangen wir zu einem weiteren
bekannten Haus. Das "Im Steinhaus"
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Der Weg zur Kirche St. Evergislus führt uns wieder
ans
Rheinufer zurück.
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Die Plittersdorfer gehörten zum Kirchspiel Rüngsdorf und wollten wegen des langen Weges dorthin ein eigenes Gebetshaus haben. Obwohl sich der Rüngsdorfer Pfarrer gegen eine eigene Pfarrei Plittersdorf wehrte, wurde Plittersdorf 1863 eine eigenständige Pfarrei. |
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Angrenzend an den Friedhof finden wir versteckt hinter Bäumen das Mausoleum der Familie Carstanjen. Es wurde 1895 errichtet und hat 16 Grabkammern. Die letzte Beisetzung fand in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts statt. |
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Es geht nun weiter rheinabwärts.
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Nun gelangen wir zum Haus Carstanjen, früher als Auerhof bekannt (Plittersdorf war ein Rotwein-, Feld- und Obstbauerndorf). |
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Nach wenigen Schritten beginnt der Freizeitpark für
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Früher waren hier Felder und Wiesen, mit der Gestaltung der Bundesgartenschau 1979 wurde die Landschaft neu modelliert und hier ist heute mit fast 40 km Wegen ein Refugium für Mensch und Tier entstanden. Bericht 30 Jahre Rheinaue, mehr>> |
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In Hintergrund steht der Post-Tower. Mit seiner Höhe von 162 Metern überragt er den Kölner Dom und ist das höchste Bürogebäude von NRW.
"Der Lange Eugen", das frühere Merkmal des Regierungsviertels,
wird in den Schatten gestellt.
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Die Veränderung der Landschaft in 25 Jahren |
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Alle Teile des Gartens haben eine Symbolik. Architekt Sato hat absichtlich die direkte Sicht mit Wällen und Sträuchern verdeckt um für den Besucher immer neue Perspektiven zu schaffen.
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Wir gehen nun
durch die Rheinaue zum Post-Tower.
Vorbei an blühenden Blumen kommen wir aber noch an einer Besonderheit vorbei.
"Der Blindengarten"
Dieser Blindengarten erklärt die Namen der Pflanzen auf kleinen Tafeln mit Blindenschrift.
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Auf dem nun kurzen Weg zum Post-Tower finden wir
dann dieses Gastgeschenk aus Amerika.
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Die Aufnahmen entstanden beim Tag der offenen Türe im Posttower im Juni 2004 |
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Blick auf Bonn mit Bundeshaus und ehem. Bundeskanzleramt |
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Deutsche Welle und der lange Eugen. Im Umbau zum UNO Gebäude. |
![]() 2007: Blick auf die Deutsche Welle und das fertige UNO Gebäude. Im Hintergrund die Baustelle für das neue Kongresszentrum
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Blick über die Rheinaue auf das Siebengebirge |
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Dieses Bild zeigt den Blick in
Richtung Bad Godesberg, |
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Alle Fotos © Walter Voigt |
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